Portfolio und technische Administration
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Ziel
Diese Seite behandelt zwei unterschiedliche Bereiche des Produkts:
- die Portfolio- oder Portfolio-Befehlszentrale-Seite, die zum Vergleichen mehrerer Projekte verwendet wird;
- Plattformverwaltung, die zur Vorbereitung von Integrationen, KI-Anbietern, Abonnements und Audits dient.
Für einen Anfänger ist es hilfreich, Folgendes zu behalten:
- die Portfolio-Seite hilft, die Frage „Welche Projekte verdienen meine höchste Priorität?“ zu beantworten;
- die Plattformverwaltung hilft, die Frage „Ist die Plattform für die Organisation korrekt vorbereitet?“ zu beantworten.
Für wen diese Seite vor allem gedacht ist
In der beobachteten Anwendung ist Portfolio in erster Linie eine bereichsübergreifende PMO-/Multi-Projekt-Steuerungsoberfläche. Sie hilft dabei, mehrere Projekte mit demselben Signalmodell zu vergleichen, bevor Sie die Detailansicht eines Projekts öffnen.
Nutzen Sie diese Seite vor allem, um:
- zu priorisieren, welches Projekt zuerst Aufmerksamkeit braucht;
- konsistente Signale über mehrere Projekte hinweg zu vergleichen;
- zu entscheiden, welches Projekt als Nächstes eine tiefere Detailanalyse verdient.
Behandeln Sie sie weder als reine Sponsor-Zusammenfassung noch als Ersatz für den detaillierten Workspace eines einzelnen Projekts.
Teil 1 – Schritt für Schritt die Portfolio-Seite verstehen
Wozu dient die Portfolio-Seite?
Die Portfolio-Seite dient dazu, mehrere Projekte mit konfigurierbaren Signalen statt einer festen roten/gelben/grünen Tabelle zu vergleichen.
Sie ermöglicht unter anderem:
- mehrere Projekte auszuwählen;
- die zu vergleichenden Signale zu wählen;
- ein Gewicht und einen Schwellenwert für jedes Signal festzulegen;
- die minimale Schwere zu filtern;
- eine wiederverwendbare Kohorte zu speichern;
- Ausreißer oder abnormale Werte zu erkennen;
- anschließend die Detailansicht eines Projekts zu öffnen, um zu verstehen, warum es hervortritt.
Was der Benutzer beim Aufrufen der Seite sieht
Beim Aufrufen der Portfolio-Seite sieht der Benutzer in der Regel fünf Bereiche.
| Bereich | Was dort gemacht wird |
|---|---|
| Projekt-Auswahl | wählen, welche Projekte in den Vergleich einbezogen werden |
| Signalprofil | wählen, welche Signale, deren Gewichte, Schwellenwerte und die minimale Schwere verwendet werden |
| Kohorten | speichern oder laden einer wiederverwendbaren Vergleichskonfiguration |
| Vergleichsergebnisse | lesen Sie die Zusammenfassung, Ausreißer und Abweichungen zwischen Projekten |
| Projekt-Detailansicht | öffnen Sie Beweise, aktuelle Aktivitäten und Detailansicht pro Signal für ein Projekt |
Begriffe, die vor dem Start verstanden werden sollten
| Begriff | Einfache Erklärung |
|---|---|
| Projekt | ein Projekt, das im Vergleich enthalten ist |
| Signal | ein vergleichender Indikator, z. B. Blockierungen, Aktualität oder Planungsdruck |
| Gewicht | die Bedeutung eines Signals im Gesamtscore |
| Schwellenwert | der Punkt, ab dem ein Signal als bemerkenswert gilt |
| Minimale Schwere | ein Filter, der schwache Signale ausblendet |
| Kohorte | eine Gruppe von Projekten mit einem gespeicherten Vergleichsprofil |
| Ausreißer / abnormaler Wert | ein Projekt, das stärker hervortritt als die anderen gemäß der aktiven Konfiguration |
| Narrative comparison | eine textuelle Zusammenfassung des laufenden Vergleichs |
| Project drill-down | Detailansicht pro Projekt mit Beweisen und Aktivitäten |
Geführtes Beispiel – drei Projekte für eine wöchentliche Überprüfung vergleichen
Stellen Sie sich vor, ein PMO möchte drei Projekte vergleichen:
- Projekt A;
- Projekt B;
- Projekt C.
Ziel ist es, schnell das Projekt zu identifizieren, das vor dem wöchentlichen Gremium besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Schritt 1 – Projekte auswählen
Im Bereich Projects markieren Sie die Projekte, die Sie vergleichen möchten.
Guter Reflex
Vergleichen Sie vorzugsweise Projekte, die zu einer gleichen Steuerungsrunde gehören. Zum Beispiel:
- drei Projekte aus demselben Portfolio;
- drei Projekte aus demselben Gremium;
- oder drei Projekte aus derselben Abteilung.
Schritt 2 – Nützliche Signale auswählen
Im Signalprofil aktivieren Sie die Signale, die für Ihre Überprüfung wirklich zählen.
Beispiel für eine wöchentliche Überprüfung:
- blocker_density;
- freshness_issues;
- failed_runs;
- schedule_pressure.
Schritt 3 – Gewichte einstellen
Das Gewicht gibt an, wie wichtig ein Signal ist.
- Wenn Sie ein hohes Gewicht für blocker_density setzen, werden Projekte mit vielen Blockierungen stärker hervorgehoben;
- Wenn Sie ein niedriges Gewicht für activity_change setzen, beeinflusst dieses Signal die Endplatzierung weniger.
Schritt 4 – Schwellenwerte einstellen
Der Schwellenwert gibt an, ab wann ein Signal wirklich Aufmerksamkeit erfordert.
- Ein niedriger Schwellenwert macht den Vergleich empfindlicher;
- Ein hoher Schwellenwert macht den Vergleich selektiver.
Schritt 5 – Minimale Schwere wählen
Die minimale Schwere filtert, was Sie in den Ergebnissen sehen möchten.
Beispiel:
- low and above = Sie sehen fast alles;
- medium and above = Sie filtern bereits schwache Signale;
- high and above = Sie konzentrieren sich ausschließlich auf ernstere Themen.
Schritt 6 – Globalen Ausreißer-Schwellenwert einstellen
Der Overall outlier threshold bestimmt, ab welchem kombinierten Niveau ein Projekt als abnormaler Wert gemeldet wird.
- Niedriger Schwellenwert = mehr Projekte werden hervorgehoben;
- Höherer Schwellenwert = nur die stärksten Fälle werden angezeigt.
Beobachtete Starteinstellungen
Die Seite startet nicht von einem leeren Blatt. Die beobachteten Standardwerte sind:
| Signal | Standardgewicht | Standardschwellenwert |
|---|---|---|
activity_change | 1.0 | 45 |
blocker_density | 1.2 | 35 |
freshness_issues | 1.0 | 35 |
contradiction_count | 1.1 | 35 |
failed_runs | 1.3 | 40 |
schedule_pressure | 1.2 | 40 |
cost_pressure | 1.2 | 40 |
overall_outlier_score | - | 55 |
Nützliche Ergänzungen:
- die minimale Schwere startet ohne restriktiven Filter (
All); - Reset defaults stellt diese Startwerte wieder her;
- diese Werte sind ein sicherer Ausgangspunkt, kein vorgeschriebenes Modell;
- es gibt kein verborgenes Produkt-Preset jenseits dieser Standardwerte und Ihrer gespeicherten Kohorten;
- in manchen Demo-Umgebungen ist zusätzlich eine vorausgefüllte Kohorte sichtbar, deren Inhalt je nach Umgebung variiert.
Schritt 7 – Kohorte speichern, falls nötig
Wenn Sie häufig dieselbe Vergleichsaufgabe durchführen, speichern Sie sie als Kohorte.
Eine Kohorte speichert:
- die ausgewählten Projekte;
- die aktivierten Signale;
- die Gewichte;
- die Schwellenwerte;
- die minimale Schwere.

Schritt 8 – Vergleich starten oder aktualisieren
Klicken Sie auf Refresh comparison, um die Ansicht mit den aktiven Parametern neu zu berechnen.
Schritt 9 – Narrative Zusammenfassung lesen
Der Bereich Narrative comparison liefert eine Textzusammenfassung.
Er beantwortet in der Regel die Frage:
„Was ist jetzt am stärksten hervorzuheben in dieser Projektgruppe?“
Schritt 10 – Ausreißer lesen
Der Bereich Outliers listet Projekte auf, die das aktive Profil aus Gewichten und Schwellenwerten überschreiten.
Ein Ausreißer ist nicht unbedingt ein „Projekt in Schwierigkeiten“. Es bedeutet einfach:
- dass es stärker hervortritt als die anderen;
- dass es genauer betrachtet werden sollte;
- dass man verstehen muss warum es hervortritt.
Schritt 11 – Projekt-Detailansicht öffnen
In Project drill-down können Sie einsehen:
- die Signale des Projekts;
- Beweise;
- aktuelle Aktivitäten;
- Links zu Workspace, Knowledge, Reports oder AI Log.
Dies ist der Schritt, der eine Portfolio‑Alarmierung in konkretes Verständnis verwandelt.
Signale, die im Portfolio sichtbar sind
Die im Produkt beobachteten Signale umfassen unter anderem:
activity_changeblocker_densityfreshness_issuescontradiction_countfailed_runsschedule_pressurecost_pressure
Einfache Definition jedes Signals
| Signal | Frage, die es beantwortet | Interpretation |
|---|---|---|
activity_change | Ist die aktuelle Aktivität stark von der vorherigen Periode abweichend? | hoch = ungewöhnliche Variation, zu erklären |
blocker_density | Zeigt das Projekt viele Blockierungen oder Eskalationen? | hoch = häufige oder konzentrierte Blockierungen |
freshness_issues | Sind Beweise und Quellen zu alt oder nicht verfügbar? | hoch = Projektansicht wird weniger zuverlässig |
contradiction_count | Stimmen die Quellen überein? | hoch = Abwägung oder Klärung nötig |
failed_runs | Scheitern Automatisierungen oder Läufe häufig? | hoch = technische oder operative Reibung |
schedule_pressure | Zeigt der Plan Anzeichen von Druck? | hoch = Planungsdruck oder Kalenderabweichung |
cost_pressure | Zeigt Budget oder Verbrauch Spannung? | hoch = Budget‑/Kostenrisiko |
Gewichte, Schwellenwerte und Schwere mit einem einfachen Beispiel lesen
Nehmen wir ein sehr konkretes Beispiel.
Fall 1 – Sie möchten hauptsächlich blockierte Projekte sehen
- erhöhen Sie das Gewicht von
blocker_density; - behalten Sie einen mittleren Schwellenwert;
- setzen Sie die minimale Schwere auf
medium.
Erwartetes Ergebnis: Projekte mit wiederkehrenden Blockierungen treten stärker hervor.
Fall 2 – Sie möchten die Qualität der Beweise überwachen
- erhöhen Sie das Gewicht von
freshness_issuesundcontradiction_count; - behalten Sie einen sensibleren Schwellenwert;
- lesen Sie anschließend die nicht verfügbaren oder widersprüchlichen Beweise.
Erwartetes Ergebnis: Projekte, deren Lesbarkeit schnell unzuverlässig wird, steigen schneller auf.
Fall 3 – Sie möchten ein sehr selektives Gremium
- behalten Sie wenige Signale;
- erhöhen Sie die Schwellenwerte;
- erhöhen Sie die minimale Schwere;
- erhöhen Sie den globalen Ausreißer-Schwellenwert.
Erwartetes Ergebnis: Nur die stärksten Fälle bleiben sichtbar.
Ausreißer korrekt lesen
Ein Ausreißer ist keine magische Note oder ein endgültiges Urteil.
In den beobachteten Flows tritt ein Projekt als Ausreißer hervor, wenn:
- ein oder mehrere Signale hoch sind;
- diese Signale ein signifikantes Gewicht tragen;
- die aktiven Schwellenwerte überschritten werden;
- der kombinierte Score den globalen Ausreißer-Schwellenwert überschreitet.
Korrekte Interpretation
- Ausreißer = „Dieses Projekt tritt stärker hervor als die anderen gemäß den aktuellen Regeln“;
- kein Ausreißer = „Dieses Projekt liegt im normalen Band der aktuellen Gruppe“.
Warum ein Signal nicht verfügbar sein kann
Ein Signal kann nicht verfügbar sein, wenn die erforderlichen Beweise fehlen.
Beispiel:
- Wenn das Projekt keine geeigneten Planungsquellen hat, kann
schedule_pressurenicht verfügbar sein; - Wenn die Budgetquellen fehlen, kann
cost_pressurenicht verfügbar sein.
Sehr wichtig
Ein nicht verfügbares Signal bedeutet nicht „kein Risiko“.
Es bedeutet:
„Das Portfolio hat nicht genügend zuverlässige Beweise, um diesen Indikator zu berechnen.“
Was eine Kohorte enthält
Eine Kohorte ist ein gespeichertes Vergleichsprofil.
Sie speichert:
- den Namen der Kohorte;
- ihre Beschreibung;
- die ausgewählten Projekte;
- die aktivierten Signale;
- die Gewichte;
- die Schwellenwerte;
- die minimale Schwere.
Warum eine Kohorte nutzen
Verwenden Sie eine Kohorte, wenn Sie regelmäßig denselben Vergleich durchführen, z. B.:
- wöchentliche Lieferüberprüfung;
- monatliche Portfolio‑Verfolgung;
- Risikogremium;
- eingeschränkte Executive‑Überprüfung.
Wenn Portfolio leer, ruhig oder ohne Ausreißer wirkt
Mehrere Lesarten sind normal:
- es wurden noch keine zugänglichen Projekte geladen;
- aktuell ist kein Projekt oder kein Signal ausgewählt;
- der Vergleich hat keine nutzbaren Projektzusammenfassungen zurückgegeben;
- einige Signale sind ausdrücklich nicht verfügbar, weil Belege fehlen;
- kein Projekt überschreitet mit der aktiven Konfiguration den globalen Ausreißer-Schwellenwert.
In der Projekt-Detailansicht können Sie außerdem getrennt davon sehen:
- keine aktuelle Aktivität;
- keine sichtbaren Belege;
- keine verbleibenden Signale nach dem aktiven Schwere-Filter.
Ein ruhiges Ergebnis kann daher auf eine restriktive Auswahl, begrenzte Belege oder tatsächlich stabile Projekte hinweisen.
Projekt-Detailansicht lesen
Der Bereich Project drill-down erklärt das Ergebnis.
Er kann anzeigen:
- den gewichteten Score des Projekts;
- die sichtbaren Signale;
- Beweise oder Dokumentausschnitte;
- die aktuelle Aktivität;
- Links zu Workspace, Knowledge, Agents, Reports & artifacts und AI Log.
Praktische Lesung
- Wenn ein Projekt hervortritt, beginnen Sie mit der narrativen Zusammenfassung;
- öffnen Sie anschließend das betreffende Signal;
- lesen Sie die Beweise erneut;
- prüfen Sie schließlich die aktuelle Aktivität, um zu verstehen, ob die Situation noch aktiv ist.
Wie der Vergleich in der beobachteten Anwendung berechnet wird
Die Portfolio-Ansicht ist dienstgest ützt und nicht nur eine statische lokale Berechnung im Browser.
Beobachtetes Verhalten:
- die Seite lädt die zugänglichen Projekte;
- wenn noch nichts ausgewählt wurde, wird eine erste brauchbare Auswahl vorselektiert;
- sobald die Konfiguration aus Projekten und Signalen gültig ist, wird der Vergleich von einem Dienst angefordert;
- Refresh comparison stößt eine asynchrone Neuberechnung an und aktualisiert den sichtbaren Snapshot;
- der Zeitstempel des Snapshot im Bereich Narrative comparison zeigt, wann diese Portfolio-Ansicht neu berechnet wurde.
Gespeicherte Kohorten bewahren ein wiederverwendbares Vergleichsprofil, ersetzen aber nicht die Live-Anfrage für den Vergleich selbst.
Gute Nutzung der Portfolio-Seite
Verwenden Sie die Portfolio-Seite, um:
- zu vergleichen;
- zu priorisieren;
- Abweichungen zu erkennen;
- zu entscheiden, welches Projekt detailliert untersucht werden soll.
Verwenden Sie die Portfolio-Seite nicht als vollständigen Ersatz für den Workspace eines Projekts.
Teil 2 – Plattformverwaltung
Wozu dient dieser Abschnitt
Plattformverwaltung dient dazu, die Plattform im organisatorischen Maßstab vorzubereiten.
Hier konfigurieren Sie insbesondere:
- die Plattformintegrationen;
- die KI-Anbieter;
- das Abonnement und die Sitze;
- das Aktivitätsaudit.

Sichtbare Abschnitte
| Abschnitt | Rolle |
|---|---|
| Überblick | Zusammenfassung des allgemeinen Vorbereitungsstatus |
| Plattformintegrationen | Technische Definitionen von Connectors und Ingestionsanbietern |
| KI-Anbieter‑Einstellungen | Konfiguration, Validierung, Test und Aktivierung des KI-Anbieters |
| Marketplace & Abonnement | Plan, Berechtigungen, Sitze und kommerzieller Status |
| Audit / Aktivität | Historie der administrativen Aktionen |
Plattformintegrationen vs Projektintegrationen
Eine wichtige Regel im Produkt:
- die Plattformebene bestimmt, was technisch existiert;
- die Projektebene bestimmt, was tatsächlich in einem Projekt verwendet wird.
Einfache Lesung
- Plattform = das Tool wird vorbereitet;
- Projekt = das Projekt darf es nutzen;
- Governance = entscheidet, wer wirklich mit dem Tool handeln kann.
Für die vollständige Detailbeschreibung pro Connector-Familie siehe Connectors und Integrationen.
Vorbereitung und Blockierungsursachen
Eine Integration kann aus folgenden Gründen blockiert sein:
- Entitlement;
- Policy;
- Permission;
- Health zu prüfen;
- fehlende Plattformdefinition;
- nicht geöffneter Projekt‑Binding.
Empfohlener Prüfungszyklus
- prüfen Sie die Blockierung auf Projektebene;
- öffnen Sie Plattformverwaltung;
- prüfen Sie die technische Definition des Connectors oder Anbieters;
- kehren Sie zum Projekt zurück, um das Binding und die erlaubte Nutzung zu bestätigen.
KI-Anbieter‑Einstellungen
Die sichtbaren Anbieterfamilien im Produkt umfassen unter anderem:
- OpenRouter;
- OpenAI-compatible;
- OpenAI;
- Azure OpenAI;
Wann welcher Anbieter gewählt wird
| Anbieter | Wann wählen | Was üblicherweise ausgefüllt wird |
|---|---|---|
| OpenRouter | wenn mehrere Modellfamilien über einen einzigen Anschluss verglichen werden sollen | Basis‑URL, Schlüssel, Standardmodell |
| OpenAI-compatible | wenn der Kunde eine Gateway‑ oder kompatible Endpoint nutzt | exakter Endpoint, Auth, Schlüssel oder Secret, erwartetes Modell |
| OpenAI | wenn der Kunde direkt OpenAI nutzt | URL, Schlüssel oder Secret, Standardmodell |
| Azure OpenAI | wenn der Kunde Azure‑zentriert ist und Azure OpenAI‑Deployments wählen möchte | Endpoint, API‑Version, Auth‑Modus, LLM‑Deployment‑Name |
Status eines KI‑Anbieters lesen
| Status | Was das bedeutet |
|---|---|
| Configuration | Felder sind gespeichert |
| Validation | Konfiguration hat die erwarteten Kontrollen bestanden |
| Test | Echtzeit‑Verbindung wurde geprüft |
| Operational | Anbieter kann als betriebsbereit betrachtet werden |
Sehr einfacher Schritt-für-Schritt zur Vorbereitung eines KI‑Anbieters
- öffnen Sie KI-Anbieter‑Einstellungen;
- wählen Sie den gewünschten Anbieter;
- füllen Sie die geforderten Felder aus;
- klicken Sie auf Save;
- klicken Sie auf Validate;
- klicken Sie auf Test;
- klicken Sie auf Activate;
- prüfen Sie anschließend das Ergebnis im AI Log.
Besonderer Fall Azure OpenAI
Bei Azure OpenAI müssen Sie häufig in der Administration ausfüllen:
- den Endpoint;
- die API‑Version;
- den Auth‑Modus;
- den LLM‑Deployment‑Name;
- ggf. den Embeddings‑Deployment‑Name.
Für die Detailauswahl eines KI‑Anbieters während der Marketplace‑Bereitstellung siehe Azure Marketplace‑Bereitstellung.
Abonnement, Berechtigung und Sitze
Das Produkt verwaltet ein Lizenzmodell mit Sitzen und Kapazitäten.
Was ein Administrator sehen kann
- den aktiven Plan;
- die Anzahl der gekauften Sitze;
- die Anzahl der verfügbaren Sitze;
- bereits lizenzierte Benutzer;
- den kommerziellen Status, z. B.
billing state,payment stateodersubscription status.
Warum das wichtig ist
Ein blockierter Benutzer hat nicht unbedingt ein Verbindungsproblem. Die Blockierung kann von:
- fehlenden Sitzen;
- fehlender Berechtigung;
- einer Funktion, die im Plan nicht enthalten ist, herrühren.
Technische Plattform‑Anhaltspunkte
Die beobachtete Azure‑Infrastruktur basiert unter anderem auf:
- Azure Container Apps;
- Storage;
- Azure AI Search;
- Key Vault;
- Log Analytics;
- Application Insights;
- Document Intelligence.
Zu behalten
Für die Portfolio-Seite
- beginnen Sie mit der Auswahl der richtigen Projekte;
- aktivieren Sie nur die Signale, die für Ihre Überprüfung relevant sind;
- setzen Sie Gewichte, Schwellenwerte und Schwere bewusst;
- nutzen Sie die Ausreißer als Ausgangspunkt für Untersuchungen, nicht als endgültiges Urteil;
- öffnen Sie anschließend die Project drill-down, um das Ergebnis zu verstehen.
Für die technische Administration
- die Plattformebene bereitet Connectors und Anbieter vor;
- die Projekt‑Ebene öffnet deren reale Nutzung;
- die Governance entscheidet, wer handeln kann;
- ein KI‑Anbieter ist erst dann bereit, wenn er registriert, validiert, getestet und aktiviert ist;
- das AI Log bleibt die Referenz, um den tatsächlich verwendeten Anbieter zu bestätigen.